Alexandra Mullen
Alexandra „Alex“ Mullen ist eine junge Kongressabgeordnete aus New York und die Tochter des ehemaligen US-Präsidenten George Mullen. Sie versucht bewusst, sich politisch vom Vermächtnis ihres Vaters zu lösen. Während sie offiziell an der parlamentarischen Kontrolle der Zero Day Commission beteiligt ist, wird später enthüllt, dass sie selbst zu den Mitverschwörern hinter dem Zero-Day-Cyberangriff gehört.
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Überblick
# Alexandra Mullen
Alexandra „Alex“ Mullen ist eine US-amerikanische Politikerin, Kongressabgeordnete aus New York und die Tochter des ehemaligen Präsidenten [[George Mullen]] und der ehemaligen First Lady [[Sheila Mullen]].
Sie bemüht sich darum, eine eigenständige politische Karriere aufzubauen und sich vom politischen Vermächtnis ihres Vaters zu lösen.
Im Verlauf der Handlung wird Alexandra zunächst zu einer der Personen, die die Arbeit der [[Zero Day Commission]] kontrollieren sollen. Später wird jedoch enthüllt, dass sie selbst zu den Verschwörern hinter dem [[Zero-Day-Cyberangriff]] gehört.
Familie
Alexandra ist die Tochter von [[George Mullen]] und [[Sheila Mullen]].
Ihr Vater war Präsident der Vereinigten Staaten, wodurch Alex einen großen Teil ihres Lebens im Umfeld nationaler Politik verbrachte.
Ihr Bruder Nick Mullen starb an einer Überdosis. Sein Tod hinterließ tiefe Spuren innerhalb der Familie und beeinflusste insbesondere George Mullens Entscheidung, keine weitere Amtszeit als Präsident anzustreben.
Das Verhältnis zwischen Alexandra und ihrem Vater ist angespannt.
Obwohl sie selbst eine politische Karriere verfolgt, möchte sie nicht lediglich als Tochter eines ehemaligen Präsidenten wahrgenommen werden.
Politische Karriere
Alexandra wird als Abgeordnete aus New York in das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten gewählt.
Sie versucht bewusst, eine politische Identität aufzubauen, die unabhängig von [[George Mullen]] existiert.
Dabei ist sie zunehmend frustriert über den Zustand der amerikanischen Politik.
Der Kongress ist stark polarisiert und über einen langen Zeitraum kaum in der Lage, bedeutende Gesetze zu verabschieden.
Alex betrachtet diese politische Blockade als ernsthafte Gefahr für das Land.
Zero-Day-Cyberangriff
Nach dem [[Zero-Day-Cyberangriff]] wird Alexandras Vater mit der Leitung der neu eingerichteten [[Zero Day Commission]] beauftragt.
Alex steht den außergewöhnlich weitreichenden Befugnissen der Kommission von Beginn an kritisch gegenüber.
Sie befürchtet, dass im Namen der nationalen Sicherheit grundlegende Bürgerrechte verletzt werden könnten.
Gleichzeitig sorgt sie sich darum, dass ihr Vater politisch für die Folgen der Ermittlungen verantwortlich gemacht werden könnte.
Kontrolle der Zero Day Commission
[[Richard Dreyer]], der Sprecher des Repräsentantenhauses, bittet Alexandra darum, die Arbeit ihres Vaters genauer zu beobachten.
Sie übernimmt eine wichtige Rolle bei der parlamentarischen Kontrolle der [[Zero Day Commission]].
Dadurch befindet sie sich in einer ungewöhnlichen Situation.
Einerseits soll sie überprüfen, ob ihr Vater und dessen Kommission ihre Befugnisse überschreiten.
Andererseits verbindet sie mit George eine komplizierte familiäre Beziehung.
Im Verlauf der Ermittlungen sieht sie sich deshalb zunehmend gezwungen, öffentlich gegen Entscheidungen ihres eigenen Vaters vorzugehen.
Beziehung zu Roger Carlson
Alexandra verbindet eine enge persönliche Vergangenheit mit [[Roger Carlson]].
Roger arbeitete bereits während George Mullens Präsidentschaft für ihren Vater und kennt Alex seit vielen Jahren.
Zwischen Alex und Roger besteht eine wiederkehrende romantische beziehungsweise sexuelle Beziehung.
Ihre Verbindung wird zusätzlich dadurch belastet, dass Roger erneut für George arbeitet, während Alexandra die Zero Day Commission überwachen soll.
Roger versucht mehrfach, Alex davon zu überzeugen, nicht gegen ihren Vater vorzugehen.
Ermittlungen gegen George Mullen
Mit zunehmender Kritik an der [[Zero Day Commission]] gerät auch George Mullens psychischer Zustand in den Fokus.
Alex erhält Hinweise darauf, dass ihr Vater möglicherweise unter Gedächtnis- oder Wahrnehmungsproblemen leidet.
Dadurch verschärft sich ihr Konflikt zwischen ihrer Rolle als Tochter und ihrer Verantwortung als Kongressabgeordnete.
Die politische Untersuchung ihres Vaters wird zu einem zentralen Bestandteil ihrer Handlung.
Roger Carlsons Tod
[[Roger Carlson]] gerät während seiner eigenen Nachforschungen zunehmend unter Druck.
Nachdem er sich weigert, gegen George Mullen zu arbeiten, wird er ermordet und sein Tod als Überdosis inszeniert.
Für die Familie Mullen ist Rogers Tod besonders traumatisch, da er Erinnerungen an den ähnlich wirkenden Tod von Alex' Bruder Nick hervorruft.
Gleichzeitig führen Rogers zurückgelassene Hinweise die Zero Day Commission näher an die tatsächlichen Verantwortlichen des Angriffs.
Verbindung zur Verschwörung
Gegen Ende der Serie wird enthüllt, dass Alexandra nicht lediglich Beobachterin der Ereignisse ist.
Sie gehört selbst zu der Gruppe, die den [[Zero-Day-Cyberangriff]] geplant und ermöglicht hat.
Zu den zentralen Verschwörern gehören unter anderem:
- [[Richard Dreyer]]
- [[Alexandra Mullen]]
- [[Robert Lyndon]]
- [[Monica Kidder]]
Die Gruppe besteht aus politischen und wirtschaftlichen Akteuren mit unterschiedlichen Interessen.
Alex arbeitet insbesondere mit Richard Dreyer und mehreren Mitgliedern des Kongresses zusammen.
Enthüllung
Am Ende von [[Folge 5]] wird Alexandras Beteiligung erstmals eindeutig für die Zuschauer sichtbar.
Sie benutzt ein Funkgerät auf jener Frequenz, über die auch die Verschwörer miteinander kommunizieren.
Alex fordert darüber ein persönliches Treffen mit [[Richard Dreyer]].
Damit wird deutlich, dass sie wesentlich stärker mit den Ereignissen verbunden ist, als zuvor angenommen wurde.
[[George Mullen]] selbst erfährt jedoch erst in [[Folge 6]] von der Beteiligung seiner Tochter.
Motiv
Alexandra beteiligt sich nicht aus finanziellen Gründen an dem Anschlag.
Sie ist davon überzeugt, dass das politische System der Vereinigten Staaten praktisch handlungsunfähig geworden ist.
Die politische Polarisierung hat ihrer Ansicht nach einen Punkt erreicht, an dem der Kongress nicht mehr in der Lage ist, grundlegende Probleme des Landes zu lösen.
Gemeinsam mit [[Richard Dreyer]] und anderen Beteiligten entsteht deshalb die Idee, eine gemeinsame nationale Bedrohung zu schaffen.
Der [[Zero-Day-Cyberangriff]] soll die Bevölkerung und die politischen Parteien angesichts einer gemeinsamen Katastrophe wieder zusammenführen.
Alex überzeugt sich davon, dass der Angriff notwendig sei, um das Land langfristig zu retten.
Dabei akzeptieren die Verschwörer jedoch bewusst das Risiko und letztlich den Tod Tausender Menschen.
Konfrontation mit George Mullen
Nachdem [[George Mullen]] die Wahrheit erfährt, konfrontiert er seine Tochter.
Für ihn entwickelt sich die Aufklärung des Anschlags dadurch von einer politischen zu einer zutiefst persönlichen Entscheidung.
Alex versucht zu erklären, dass sie nicht aus persönlicher Bereicherung oder Hass gehandelt habe.
Sie glaubte, dass das politische System ohne ein drastisches Ereignis nicht mehr reformierbar sei.
George muss anschließend entscheiden, ob er die Beteiligung seiner Tochter öffentlich macht oder die Wahrheit teilweise verschweigt, um sowohl Alex als auch die politische Stabilität des Landes zu schützen.
Geständnis
Alexandra verfasst schließlich ein schriftliches Geständnis über ihre Beteiligung an der Verschwörung.
Vor seinem abschließenden Bericht an den Kongress erwägt George zunächst, lediglich eine bereinigte Version der Wahrheit zu veröffentlichen.
Während seiner Rede entscheidet er sich jedoch um.
Er liest Teile von Alexandras Geständnis öffentlich vor und nennt anschließend die Verantwortlichen hinter dem Zero-Day-Angriff.
Damit wird auch die Beteiligung seiner eigenen Tochter vor der gesamten Nation bekannt.
Persönlichkeit
Alexandra ist intelligent, ehrgeizig und politisch entschlossen.
Sie möchte nicht vom Ruf ihres Vaters profitieren, sondern aufgrund ihrer eigenen politischen Arbeit wahrgenommen werden.
Gleichzeitig ist sie stark von ihrer Frustration über die politische Handlungsunfähigkeit des Landes geprägt.
Diese Frustration entwickelt sich schließlich zu der Überzeugung, dass außergewöhnliche und illegale Maßnahmen gerechtfertigt seien, wenn sie langfristig einem größeren politischen Ziel dienen.
Ihre Rolle stellt damit eine der zentralen moralischen Fragen der Serie dar:
Kann ein vermeintlich gutes Ziel die bewusste Gefährdung und Tötung Unschuldiger rechtfertigen?
George Mullen
[[George Mullen]] ist Alexandras Vater.
Ihre Beziehung ist von familiärer Nähe, politischen Differenzen und Alexandras Wunsch nach Unabhängigkeit geprägt.
Die Enthüllung ihrer Beteiligung am Zero-Day-Angriff stellt ihre Beziehung endgültig auf die Probe.
Sheila Mullen
[[Sheila Mullen]] ist Alexandras Mutter und ehemalige First Lady.
Alex steht ihr teilweise näher als ihrem Vater und spricht mit ihr wiederholt über die familiären und politischen Probleme rund um George.
Nick Mullen
Nick war Alexandras Bruder.
Sein Tod durch eine Überdosis belastete die gesamte Familie stark.
Roger Carlson
[[Roger Carlson]] kennt Alexandra seit ihrer Jugend im politischen Umfeld ihres Vaters.
Zwischen beiden besteht eine komplizierte romantische Beziehung.
Sein Tod wird für Alexandra und die übrige Familie zu einer weiteren persönlichen Tragödie.
Richard Dreyer
[[Richard Dreyer]] ist Sprecher des Repräsentantenhauses und einer der wichtigsten Mitverschwörer des Zero-Day-Angriffs.
Alex arbeitet gemeinsam mit ihm an dem Plan, durch eine nationale Krise die politische Spaltung des Landes zu überwinden.
Auftritte
Alexandra Mullen tritt während der gesamten Miniserie auf.
- [[Folge 1]]
- [[Folge 2]]
- [[Folge 3]]
- [[Folge 4]]
- [[Folge 5]]
- [[Folge 6]]
Trivia
- Alexandra Mullen wird von Lizzy Caplan dargestellt.
- Sie wird meist Alex genannt.
- Sie ist Kongressabgeordnete aus New York.
- Alex versucht bewusst, ihre politische Karriere unabhängig vom Ruf ihres Vaters aufzubauen.
- Ihre Beteiligung am Zero-Day-Angriff wird für die Zuschauer am Ende von [[Folge 5]] enthüllt.
- [[George Mullen]] erfährt erst in [[Folge 6]] von ihrer Beteiligung.
- Sie hinterlässt ihrem Vater ein schriftliches Geständnis.
- Ihr Motiv für die Beteiligung am Angriff ist die Überzeugung, dass eine nationale Krise die politisch gespaltenen Vereinigten Staaten wieder vereinen könne.
Versionen & Hinweise
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