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Charakter

Jeremy Lasch

Community-geprüftZuletzt aktualisiert am 22.08.2026

Jeremy Lasch ist der Direktor der Central Intelligence Agency (CIA) und einer der wichtigsten Geheimdienstvertreter während der Zero-Day-Krise. Er kennt George Mullen aus dessen Zeit als Präsident und versorgt ihn mit geheimdienstlichen Informationen.

Dieser Artikel gehört zum Zero Day Wiki. Inhalte können Handlungsdetails enthalten.

Überblick

# Jeremy Lasch

Jeremy Lasch ist der Direktor der [[Central Intelligence Agency|CIA]] während der Ereignisse der Netflix-Miniserie Zero Day.

Als einer der ranghöchsten Geheimdienstvertreter der Vereinigten Staaten ist Lasch unmittelbar an der Reaktion auf den [[Zero-Day-Cyberangriff]] beteiligt.

Er kennt den ehemaligen Präsidenten [[George Mullen]] bereits aus dessen Zeit im Weißen Haus und entwickelt sich im Verlauf der Ermittlungen zu einem wichtigen, wenn auch nicht immer vollständig durchschaubaren Verbündeten.

Hintergrund

Jeremy Lasch ist Direktor der Central Intelligence Agency.

Durch seine Position besitzt er Zugang zu einigen der sensibelsten Informationen der amerikanischen Regierung.

Lasch kennt zahlreiche Geheimnisse über:

  • Geheimdienstoperationen
  • geheime Regierungsprogramme
  • internationale Bedrohungen
  • interne politische Machtstrukturen
  • und verdeckte Sicherheitsprojekte

Dadurch gehört er zu den Personen, die George Mullen während der Zero-Day-Ermittlungen regelmäßig konsultiert.

Beziehung zu George Mullen

Lasch und [[George Mullen]] kennen sich aus Mullens Zeit als Präsident der Vereinigten Staaten.

Ihre Beziehung basiert auf jahrelanger Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Haus und dem amerikanischen Geheimdienstapparat.

Mullen vertraut Lasch grundsätzlich, ist sich jedoch bewusst, dass ein CIA-Direktor nicht immer sämtliche Informationen offenlegen kann.

Lasch wiederum respektiert Mullen, verfolgt jedoch häufig seine eigenen geheimdienstlichen Prioritäten.

Dadurch bleibt über weite Teile der Serie unklar, ob er vollständig auf Mullens Seite steht.

Zero-Day-Cyberangriff

Nach dem [[Zero-Day-Cyberangriff]] gehört Lasch zu den hochrangigen Regierungsvertretern, die Mullen über die nationale Sicherheitslage informieren.

Zu Beginn der Untersuchung steht insbesondere die Möglichkeit im Raum, dass eine ausländische Macht hinter dem Angriff steckt.

Russland wird früh als möglicher Täter betrachtet.

Mullen erhält jedoch zusätzlich Informationen von seinem privaten Geheimdienstkontakt [[Natan]], wodurch teilweise andere Spuren entstehen.

Lasch repräsentiert dabei die offizielle Einschätzung des amerikanischen Geheimdienstapparats.

Russland-Theorie

Die ersten Erkenntnisse deuten auf mögliche Verbindungen zwischen russischen Akteuren und den Hackern hin, die an der verwendeten Schadsoftware beteiligt waren.

Die Regierung unter Präsidentin [[Evelyn Mitchell]] erwägt deshalb eine Reaktion gegen Russland.

Mullen weigert sich jedoch, Russland ohne ausreichende Beweise öffentlich für den Angriff verantwortlich zu machen.

Lasch akzeptiert diese Entscheidung nicht ohne Weiteres, erkennt aber ebenfalls, dass eine falsche Beschuldigung enorme internationale Konsequenzen haben könnte.

Proteus

Eine besonders wichtige Rolle spielt Lasch bei den Ermittlungen zu [[Proteus]].

Nachdem [[Natan]] George den Namen des geheimen Projekts nennt, erwähnt Mullen Proteus öffentlich.

Lasch reagiert darauf auffällig.

Er kennt das Projekt und weiß, dass es sich um ein hochgeheimes Programm der amerikanischen Regierung handelt.

Einstellung von Proteus

[[Valerie Whitesell]] beginnt später eigene Nachforschungen zu Proteus.

Sie kontaktiert Lasch und fragt ihn direkt, ob das Programm wieder aktiviert worden sei.

Lasch erklärt ihr, dass Proteus bereits Jahre zuvor eingestellt worden sei.

Die Einstellung erfolgte während der Präsidentschaft von [[George Mullen]].

Mullen selbst hatte angeordnet, das Programm zu beenden.

Lasch weist jedoch darauf hin, dass die Tatsache, dass die CIA das Projekt eingestellt habe, nicht zwangsläufig bedeute, dass niemand anderes die Technologie weiterentwickelt haben könnte.

Wahre Funktion von Proteus

Durch Valeries Nachforschungen wird bekannt, dass [[Proteus]] keine gewöhnliche Cyberwaffe ist.

Die Technologie wurde entwickelt, um aus der Distanz gezielt neurologische Schäden bei einer Person hervorzurufen.

Dadurch entsteht der Verdacht, dass George Mullens:

  • Halluzinationen
  • Gedächtnisstörungen
  • Orientierungsschwierigkeiten
  • und Wahrnehmungsprobleme

möglicherweise durch Proteus verursacht wurden.

Lasch versichert Mullen jedoch, dass die CIA das Programm nicht gegen ihn eingesetzt habe.

Ob tatsächlich eine andere Person oder Organisation Zugriff auf die Technologie besitzt, bleibt ungeklärt.

Zweifel an der offiziellen Theorie

Mit fortschreitenden Ermittlungen erkennt Lasch zunehmend, dass die offizielle Erklärung für Zero Day nicht ausreicht.

Die Hinweise passen weder vollständig zu Russland noch zu [[The Reapers]].

Lasch und Präsidentin [[Evelyn Mitchell]] beginnen deshalb unabhängig von der Zero Day Commission zu vermuten, dass Personen innerhalb der amerikanischen Regierung an dem Angriff beteiligt sein könnten.

Diese Vermutung behalten sie zunächst für sich.

Zusammenarbeit mit Evelyn Mitchell

Lasch arbeitet während der Krise eng mit Präsidentin [[Evelyn Mitchell]] zusammen.

Als CIA-Direktor gehört er zu ihren wichtigsten Beratern für Fragen der nationalen Sicherheit.

Gemeinsam entwickeln sie den Verdacht, dass der [[Zero-Day-Cyberangriff]] möglicherweise von amerikanischen Akteuren organisiert wurde.

Gerade deshalb war die Ernennung von [[George Mullen]] zum Leiter der [[Zero Day Commission]] besonders wichtig.

Mullen befindet sich außerhalb der aktuellen Regierung und besitzt dadurch eine gewisse Unabhängigkeit von den Institutionen, die möglicherweise selbst kompromittiert sind.

Zweiter Angriff

In [[Folge 6]] kommt es zu einem weiteren großflächigen Angriff.

Stromversorgung, Kommunikationsnetze und Verkehrssysteme fallen erneut aus.

Im Gegensatz zum ursprünglichen Zero-Day-Angriff endet die Störung nicht nach ungefähr einer Minute.

Das Land versinkt zunehmend im Chaos.

Auch das Anwesen der Mullens wird zum Ziel gewalttätiger Proteste.

Rettung von George Mullen

Während [[George Mullen]] und [[Sheila Mullen]] von Secret-Service-Agenten in Sicherheit gebracht werden sollen, wird ihr Konvoi von einer gewalttätigen Menge angegriffen.

Die Situation eskaliert.

Lasch erscheint unerwartet und greift ein.

Er gibt Schüsse in die Luft ab, vertreibt dadurch einen Teil der Angreifer und hilft dabei, George aus der Situation zu bringen.

Anschließend nimmt er Mullen mit.

Vorgetäuschter Tod

Lasch nutzt das geheime Funknetzwerk der Verschwörer, das die Ermittler zuvor entdeckt haben.

Über den Funk lässt er die Nachricht verbreiten, dass:

George Mullen tot sei.

Die Meldung ist bewusst falsch.

Durch den vorgetäuschten Tod soll verhindert werden, dass die tatsächlichen Verantwortlichen erkennen, dass Mullen weiterhin gegen sie ermittelt.

Dadurch erhält George die Möglichkeit, sich außerhalb der offiziellen Kommunikationswege zu bewegen.

Verdacht gegen Regierungsmitglieder

Während der Fahrt erklärt Lasch George schließlich, dass er und [[Evelyn Mitchell]] schon länger einen schwerwiegenden Verdacht besitzen.

Sie glauben, dass Personen innerhalb der amerikanischen Regierung am Zero-Day-Angriff beteiligt sind.

Gerade deshalb musste jemand wie Mullen die Untersuchung leiten.

Ein aktiver Regierungsvertreter hätte möglicherweise nicht wissen können, welchen Behörden oder Personen noch zu vertrauen ist.

Lasch bestätigt damit einen der entscheidenden Verdachtsmomente der gesamten Serie:

Zero Day war nicht lediglich ein Angriff von außen.

Richard Dreyer

Der Verdacht führt schließlich immer stärker zu [[Richard Dreyer]], dem Sprecher des Repräsentantenhauses.

Dreyer hatte zuvor versucht, die Kontrolle über die [[Zero Day Commission]] zu übernehmen.

Mitchell und Lasch misstrauten seinen Absichten.

Ihre Entscheidung, George Mullen anstelle Dreyers mit der Leitung der Kommission zu beauftragen, verhindert letztlich, dass einer der zentralen Verschwörer selbst die Untersuchung des von ihm mitorganisierten Angriffs kontrollieren kann.

Aufdeckung der Verschwörung

Mit Laschs Unterstützung kann George seine Ermittlungen während des zweiten Angriffs fortsetzen.

Er konfrontiert zunächst seine Tochter [[Alexandra Mullen]].

Alex gesteht schließlich ihre Beteiligung und bestätigt, dass die Verschwörung von amerikanischen politischen und wirtschaftlichen Akteuren organisiert wurde.

Die Spur führt unter anderem zu:

  • [[Richard Dreyer]]
  • [[Alexandra Mullen]]
  • [[Robert Lyndon]]
  • [[Monica Kidder]]
  • weiteren politischen Beteiligten

Laschs Verdacht auf eine interne Verschwörung bestätigt sich damit.

Rolle im Finale

Lasch übernimmt im Finale eine entscheidende unterstützende Funktion.

Er hilft dabei:

  • George aus unmittelbarer Gefahr zu retten
  • dessen Tod vorzutäuschen
  • die Verschwörer über Georges Status zu täuschen
  • die Untersuchung außerhalb kompromittierter Strukturen fortzuführen
  • und George über den internen Verdacht der Regierung zu informieren

Ohne Laschs Eingreifen wäre George möglicherweise nicht in der Lage gewesen, die letzten Beweise gegen die Verschwörer zu sammeln.

Persönlichkeit

Jeremy Lasch wird als äußerst erfahrener, vorsichtiger und schwer durchschaubarer Geheimdienstfunktionär dargestellt.

Er gibt selten mehr Informationen preis als unbedingt notwendig.

Seine Position verlangt von ihm, ständig zwischen:

  • nationaler Sicherheit
  • Geheimhaltung
  • politischer Loyalität
  • persönlichen Beziehungen
  • und institutionellen Interessen

abzuwägen.

Dadurch wirkt Lasch zeitweise verdächtig.

Im Verlauf der Serie zeigt sich jedoch, dass er letztlich versucht, die tatsächlichen Verantwortlichen hinter Zero Day aufzudecken.

George Mullen

[[George Mullen]] kennt Lasch seit seiner Zeit als Präsident.

Ihre Beziehung ist von gegenseitigem Respekt, aber auch von der für Geheimdienstarbeit typischen Vorsicht geprägt.

Im Finale rettet Lasch Mullen und unterstützt ihn aktiv bei der Aufdeckung der Verschwörung.

Evelyn Mitchell

[[Evelyn Mitchell]] ist als Präsidentin Laschs wichtigste politische Vorgesetzte.

Beide teilen schließlich den Verdacht, dass Personen innerhalb der amerikanischen Regierung hinter Zero Day stehen könnten.

Valerie Whitesell

[[Valerie Whitesell]] kontaktiert Lasch während ihrer Ermittlungen zu [[Proteus]].

Lasch bestätigt ihr, dass das ursprüngliche Programm während Mullens Präsidentschaft eingestellt wurde.

Natan

[[Natan]] und Lasch stellen zwei unterschiedliche Quellen von Geheimdienstinformationen für George Mullen dar.

Lasch repräsentiert den offiziellen amerikanischen Geheimdienstapparat, während Natan Informationen über Mullens persönliches internationales Netzwerk beschafft.

Auftritte

Jeremy Lasch tritt während der gesamten Untersuchung wiederholt auf.

Besonders bedeutend ist seine Rolle in:

  • [[Folge 1]]
  • [[Folge 3]]
  • [[Folge 4]]
  • [[Folge 6]]

Trivia

  • Jeremy Lasch wird von Bill Camp dargestellt.
  • Seine deutsche Synchronstimme ist Douglas Welbat.
  • Er ist Direktor der Central Intelligence Agency.
  • Netflix bezeichnet ihn als den „ultimativen Insider“.
  • Lasch kennt die Existenz von [[Proteus]].
  • Das ursprüngliche Proteus-Programm wurde während [[George Mullen|George Mullens]] Präsidentschaft eingestellt.
  • Lasch und [[Evelyn Mitchell]] vermuten bereits vor der endgültigen Enthüllung, dass Personen innerhalb der US-Regierung am Zero-Day-Angriff beteiligt sind.
  • In [[Folge 6]] rettet Lasch George während eines Angriffs auf dessen Konvoi.
  • Anschließend lässt er über das Funknetzwerk fälschlicherweise verbreiten, George sei gestorben.
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z3rdax · 22.08.2026

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