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Organisation

The Reapers

Community-geprüftZuletzt aktualisiert am 22.08.2026

The Reapers sind eine radikal linke, dezentral organisierte Extremistengruppe in Zero Day. Nach dem Zero-Day-Cyberangriff geraten sie zunächst als vermeintliche Hauptverantwortliche ins Visier der Zero Day Commission. Die Ermittlungen zeigen jedoch, dass die Gruppe keine feste Führung besitzt und von Blake „Leon“ Felton sowie den eigentlichen Zero-Day-Verschwörern instrumentalisiert wurde.

Dieser Artikel gehört zum Zero Day Wiki. Inhalte können Handlungsdetails enthalten.

Überblick

# The Reapers

The Reapers sind eine radikal linke, dezentral organisierte extremistische Gruppierung in der Netflix-Miniserie Zero Day.

Nach dem [[Zero-Day-Cyberangriff]] geraten sie in den Mittelpunkt der Ermittlungen der [[Zero Day Commission]]. Zunächst werden sie öffentlich als Verantwortliche für den Angriff dargestellt.

Im weiteren Verlauf stellt sich jedoch heraus, dass die Reapers selbst nicht die eigentlichen Drahtzieher von Zero Day waren. Stattdessen wurde die Gruppe von Personen aus der größeren Verschwörung infiltriert und instrumentalisiert.

Hintergrund

Die Reapers bestehen aus einem losen Netzwerk politisch radikalisierter Personen.

Nach Einschätzung der [[Zero Day Commission]] besitzen sie weder eine klare Hierarchie noch eine formelle Führung.

Viele Mitglieder kommunizieren hauptsächlich über das Internet und politische Foren beziehungsweise Chatgruppen.

Unter den identifizierten Mitgliedern befinden sich:

  • politisch desillusionierte Personen
  • Arbeitslose
  • radikalisierte Veteranen
  • Online-Aktivisten
  • Personen mit revolutionären und antikapitalistischen Ansichten

Die Kommission kommt während ihrer Ermittlungen zunehmend zu dem Schluss, dass ein großer Teil der Mitglieder zwar radikale Ansichten vertritt, jedoch nicht über die Fähigkeiten oder Ressourcen verfügt, einen Angriff vom Ausmaß des [[Zero-Day-Cyberangriff|Zero-Day-Cyberangriffs]] selbstständig durchzuführen.

Name

Der Name The Reapers bezieht sich auf die McCormick Reaper Works.

Die Gruppe sieht darin einen historischen Bezug zur amerikanischen Arbeiterbewegung und zu frühen gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitern und Unternehmen.

Der Name entspricht damit der antikapitalistischen und revolutionären Ideologie vieler Mitglieder.

Struktur

Die Reapers besitzen keine klassische Organisationsstruktur.

Es gibt:

  • keinen offiziellen Vorsitzenden
  • keine zentrale Führung
  • keine klar definierte Hierarchie
  • zahlreiche weitgehend unabhängige Mitglieder und Gruppen

Ein Großteil der Kommunikation findet online statt.

Diese lose Struktur erschwert es den Ermittlern zunächst, zwischen tatsächlichen operativen Mitgliedern und Personen zu unterscheiden, die lediglich radikale Inhalte im Internet verbreiten.

Verbindung zum Zero-Day-Cyberangriff

Nach dem [[Zero-Day-Cyberangriff]] konzentrieren sich die Ermittlungen zunächst auf Russland.

Kurz bevor Präsidentin [[Evelyn Mitchell]] mögliche Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland ankündigen will, erhält die [[Zero Day Commission]] jedoch neue Informationen.

Eine Geldüberweisung führt zu den Reapers.

Von einem Bankkonto in North Dakota wurde eine große Geldsumme an das Hacker-Kollektiv überwiesen, das an der Entwicklung beziehungsweise Veränderung der für Zero Day eingesetzten Schadsoftware beteiligt war.

Daraufhin erklärt [[George Mullen]] öffentlich, dass die Reapers hinter dem Angriff stehen könnten.

Verhaftungswelle

Nach Mullens öffentlicher Ankündigung beginnt die Zero Day Commission mit einer landesweiten Verhaftungsaktion gegen mutmaßliche Mitglieder der Reapers.

Mindestens 48 Personen befinden sich zeitweise in Gewahrsam.

Die Ermittlungen bringen jedoch schnell Probleme mit sich.

Bei vielen Festgenommenen handelt es sich hauptsächlich um Menschen, die online radikale Aussagen veröffentlicht oder Kontakt zu Mitgliedern der Gruppe gehabt haben.

Die Kommission findet bei zahlreichen Verdächtigen keine konkreten Beweise für eine Beteiligung am Zero-Day-Angriff.

Falschbeschuldigungen

Besonders kontrovers wird die Festnahme eines 17-jährigen Jugendlichen.

Der Fall führt zu erheblicher öffentlicher Kritik an [[George Mullen]] und der [[Zero Day Commission]].

Der politische Kommentator [[Evan Green]] nutzt den Vorfall, um Mullen öffentlich vorzuwerfen, im Namen der nationalen Sicherheit Bürgerrechte zu verletzen.

Die fehlenden Beweise gegen viele der Festgenommenen lassen zunehmend Zweifel daran entstehen, dass die Reapers tatsächlich den gesamten Zero-Day-Angriff organisiert haben.

Erik Hayes

[[Erik Hayes]] ist eines der wichtigsten bekannten Mitglieder der Reapers.

Er lebt in Belcourt, North Dakota und stellt zunächst die engste bekannte Verbindung zwischen der Gruppierung und der Geldüberweisung an das Hacker-Kollektiv dar.

Hayes wird von der Zero Day Commission festgenommen und verhört.

Zunächst bestreitet er eine Beteiligung an Zero Day.

Nachdem [[George Mullen]] massiven Druck auf ihn ausübt, berichtet Hayes jedoch von einem Mitglied namens Leon.

Blake „Leon“ Felton

Blake Felton, der innerhalb der Reapers unter dem Namen Leon auftritt, spielt eine zentrale Rolle bei der Verbindung zwischen der Gruppierung und der eigentlichen Zero-Day-Verschwörung.

Leon war erst ungefähr ein Jahr vor dem Angriff den Reapers beigetreten.

Innerhalb kurzer Zeit baute er eine eigene Anhängerschaft innerhalb der Gruppe auf.

Nach Aussage von [[Erik Hayes]] vertrat Leon besonders radikale Positionen.

Er sprach unter anderem davon:

  • die Wirtschaft zurückzusetzen
  • Vermögen neu zu verteilen
  • das bestehende politische und wirtschaftliche System zu zerstören

Leon behauptete außerdem, Zugang zu einer geheimen Technologie der NSA erhalten zu können.

Finanzierung

Leon stellte das Geld für die Entwicklung beziehungsweise Anpassung der Zero-Day-Malware bereit.

Über eine Briefkastenfirma auf den Cayman Islands wurde ungefähr eine Million US-Dollar an das beteiligte Hacker-Kollektiv überwiesen.

Nachdem die Hacker ihre Arbeit abgeschlossen hatten, wurde die Malware an [[Erik Hayes]] übergeben.

Hayes gab sie anschließend an Leon weiter.

Leon verlangte, dass die Schadsoftware auf einem USB-Datenträger zu einer Farm außerhalb von Pocatello, Idaho gebracht wird.

Diese Farm entwickelt sich später zu einem wichtigen Ermittlungsort der Zero Day Commission.

Reaper-Farm

Die Zero Day Commission lokalisiert die Farm und führt dort einen Einsatz durch.

Auf dem Gelände finden die Ermittler unter anderem Kommunikationstechnik.

Besonders wichtig ist ein Langstrecken-AM-Funkgerät.

Zunächst wird dessen Bedeutung nicht vollständig erkannt.

Später stellt sich heraus, dass vergleichbare Geräte auch von Personen verwendet werden, die direkt mit der Zero-Day-Verschwörung verbunden sind.

Analoge Funkkommunikation

[[Roger Carlson]] entdeckt, dass die Reapers über Langstreckenfunk kommunizieren.

Die verwendete Frequenz liegt bei:

1140

Die analoge Kommunikation besitzt einen entscheidenden Vorteil für die Verschwörer.

Da nahezu sämtliche digitale Kommunikation überwacht werden kann, ermöglicht der Einsatz klassischer Funktechnik eine Kommunikation außerhalb vieler moderner Überwachungssysteme.

Roger beginnt heimlich, den Funkverkehr mitzuschreiben.

Dabei erkennt er eine Verbindung zu [[Robert Lyndon]].

Verbindung zu Robert Lyndon

Robert Lyndon besitzt auf seiner Yacht ebenfalls ein Langstreckenfunkgerät.

Roger erkennt in einer der verschlüsselten Nachrichten einen Satz wieder, den Lyndon zuvor persönlich verwendet hatte.

Dadurch kann Lyndon mit einem Teilnehmer des Funknetzes in Verbindung gebracht werden.

Die Erkenntnis zeigt erstmals deutlich, dass das Netzwerk weit über die Reapers hinausgeht.

Nach Rogers Tod erhält [[George Mullen]] dessen Aufzeichnungen.

Die Zero Day Commission beginnt daraufhin, die verschlüsselten Funknachrichten systematisch zu entschlüsseln.

Entschlüsselung des Funkverkehrs

Die Kommission stellt fest, dass zahlreiche Personen über die Funkfrequenz kommunizieren.

Die Nachrichten verwenden Codes aus:

  • Buchstaben
  • Zahlen
  • phonetischen Alphabeten
  • wechselnden Verschlüsselungen

Nachdem die Verschlüsselung gebrochen wurde, entdeckt die Kommission Hinweise darauf, dass die Teilnehmer bereits vor bestimmten Ereignissen davon wussten.

Die Ermittler erkennen dadurch, dass sie nicht lediglich den Funkverkehr einer kleinen extremistischen Gruppierung abhören.

Sie haben Zugang zum Kommunikationssystem der eigentlichen [[Zero-Day-Verschwörung]] gefunden.

Festnahme von Leon

Die Zero Day Commission verwendet die Funkfrequenz schließlich selbst.

Die Ermittler geben sich als [[Robert Lyndon]] aus und senden eine Nachricht über das Netzwerk.

Dadurch wird ein Treffen beziehungsweise ein Auftrag provoziert.

Ein Mann erscheint daraufhin am vereinbarten Ort.

Mittels Gesichtserkennung identifiziert die Kommission ihn als:

Blake Felton

Damit wird erstmals die tatsächliche Identität von „Leon“ bekannt.

Felton wird festgenommen.

Verbindung zu Monica Kidder

Nach Feltons Identifizierung untersucht die Kommission dessen beruflichen Hintergrund.

Dabei stellt sich heraus, dass er zuvor für mehrere Technologieunternehmen gearbeitet hatte.

Eines dieser Unternehmen war NetRespective.

NetRespective wurde einige Jahre zuvor von [[Monica Kidder]] übernommen und anschließend in ihr Technologieunternehmen Panoply integriert.

Dadurch entsteht eine direkte Verbindung zwischen Leon und Kidder.

Die Erkenntnis führt schließlich zu einer Durchsuchung von Kidders Anwesen.

Als [[George Mullen]] später mit Kidder spricht, erklärt er ihr, dass Blake Felton bereits in Gewahrsam sei.

Kidder macht deutlich, dass Felton zwar Informationen besitzt, jedoch längst nicht alles über die gesamte Verschwörung weiß.

Damit wird bestätigt, dass Leon lediglich ein Teil eines wesentlich größeren Netzwerkes war.

Rolle in der Verschwörung

Die Reapers waren nicht die eigentlichen Organisatoren des [[Zero-Day-Cyberangriff|Zero-Day-Cyberangriffs]].

Die tatsächliche Verschwörung wurde von mächtigen politischen und wirtschaftlichen Akteuren organisiert.

Dazu gehörten unter anderem:

  • [[Richard Dreyer]]
  • [[Alexandra Mullen]]
  • [[Robert Lyndon]]
  • [[Monica Kidder]]
  • weitere Mitglieder des Kongresses

Blake Felton diente als Verbindung zwischen der Verschwörung und den Reapers.

Durch ihn konnten die eigentlichen Drahtzieher:

  • radikale Aktivisten einsetzen
  • Hacker bezahlen
  • Malware transportieren lassen
  • ihre eigene Beteiligung verschleiern
  • eine glaubwürdige falsche Spur erzeugen

Die Reapers eigneten sich dadurch hervorragend als Sündenbock für den Angriff.

Bedeutung für die Ermittlungen

Obwohl die Reapers nicht die eigentlichen Drahtzieher des Anschlags sind, stellen sie einen entscheidenden Teil der Ermittlungen dar.

Die Suche nach ihnen führt die Zero Day Commission zu:

  • [[Erik Hayes]]
  • Blake „Leon“ Felton
  • der Reaper-Farm
  • der geheimen Funkfrequenz
  • [[Robert Lyndon]]
  • [[Monica Kidder]]
  • und schließlich zur [[Zero-Day-Verschwörung]]

Damit bilden die Reapers die Verbindung zwischen den zunächst sichtbaren Tätern und den tatsächlichen Organisatoren des Anschlags.

Erik Hayes

[[Erik Hayes]] ist ein Mitglied der Reapers aus Belcourt, North Dakota.

Seine Aussagen über Leon liefern der Zero Day Commission wichtige Hinweise über die Struktur hinter dem Angriff.

Blake „Leon“ Felton

Blake Felton tritt unter dem Namen Leon innerhalb der Reapers auf.

Obwohl die Gruppierung keine formelle Führung besitzt, baut er innerhalb kurzer Zeit erheblichen Einfluss auf.

Später wird bekannt, dass er berufliche Verbindungen zum Technologieimperium von [[Monica Kidder]] besitzt und als Bindeglied zwischen den Reapers und der größeren Zero-Day-Verschwörung fungiert.

Verhältnis zu Evan Green

[[Evan Green]] kennt mehrere Personen aus dem Umfeld der Reapers und hatte Mitglieder der Gruppierung in der Vergangenheit in seiner Sendung beziehungsweise seinem politischen Umfeld.

Diese Kontakte werden später genutzt, um den Eindruck zu erwecken, Green könnte selbst am Zero-Day-Angriff beteiligt gewesen sein.

[[Robert Lyndon]] lässt manipulierte Beweise an [[Roger Carlson]] weitergeben, die eine engere Verbindung zwischen Green und den Reapers suggerieren.

Die vermeintlichen Beweise tragen zu Greens Festnahme durch die Zero Day Commission bei.

Später stellt sich heraus, dass entscheidende Bilder manipuliert wurden.

Status

Nach den landesweiten Verhaftungen und den Einsätzen der Zero Day Commission wird ein erheblicher Teil des Reaper-Netzwerks zerschlagen.

Gleichzeitig stellt sich heraus, dass die Organisation wesentlich weniger mächtig war, als die Regierung zunächst angenommen hatte.

Die eigentliche Bedeutung der Reapers liegt letztlich darin, dass sie von den Zero-Day-Verschwörern als Werkzeug, Tarnung und falsche Spur benutzt wurden.

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Inhalt aktualisiert

z3rdax · 22.08.2026
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